BMT-RADIO LIVE bei HappyFanRadio – Donnerstag den 30. Oktober

HAPPYFANRADIO sendet die aktuelle NOVEMBER-Sendung LIVE am
Donnerstag, den 30. Oktober 2014, 20:00 Uhr

Tolle Songs, interessante Bands und Musiker und ein ausführliches Interview warten auf Euch und dazu ein gut aufgelegter Modi Prakti. Die Playlist steht ebenfalls ab 1.11. im Journal von BMT.

Die Sendung kann ab 1. November von allen Radiopartnern im Songtower von Bestmusictalent abgerufen werden.

Die wichtigsten Adressen zum Sender:
http://www.happyfan-radio.de/
https://www.facebook.com/happyfanradio

http://www.bestmusictalent.de/talentclub/show/1150.htmlBMT-Radio-Teaser-2

DIE DUNKLEN DATEIEN

Hallo Leute,

wir stellen euch hier einmal das Special-Format “BMT- The Dark Files” vor: Die besten Bands aus dem Dark / Rock / Electronica – Bereich in der BMT-Radio-Sendung. Die erste Sendung erscheint ab Anfang November im BMT-Radionetzwerk. Die Sende-Termine posten wir wie immer rechtzeitig!

BMT-Radio-Darkwave-2

5 kleine Jägermeister im Süden, Teil 3: Die Gitarre hat das Wort

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.

Okay, jetzt reichts. Ich halt`  ihm jeden Abend die Stimmung wie ein Wahnsinniger und lass mir wirklich alles, fast alles gefallen. Meinetwegen dehn` mir die Saiten gleich nach dem Aufziehen  nicht und lass mich tagelang verstimmt sein, von mir aus lass mich verdrecken, verschrammen oder beides, lass den Rost meine Chrom-Schickimickis wie ein Feld hässlicher, tödlicher Sommersprossen überziehen. Ich hab auch nichts dagegen, nach deinem Pling Pläng immer gleich wieder im Dunkeln durch die Gegend zu gondeln, das wäre Jammern auf hohem Niveau: anderen, vielen anderen geht es wesentlich schlechter. Nur einmal gespielt und ab in den Koffer – für die nächsten drei Jahre! Das muss man sich mal vorstellen…nein, es ist ja gut wie es ist, ich komme an die frische Luft und viel rum.
Aber lass mich nicht warten!
Jetzt stehen wir hier seit gefühlten anderthalb Stunden  und nix passiert! Gar nix! Ich krieg hier gleich schlechte Laune, erst lässt er mich im Hotel sitzen und jetzt ´ne tolle Riesenpause schon vor der Show im großen unbequemen Stativ. Zusammen mit dem Bass. Das Gummi am Stativ bröckelt. Schon mal jemandem hier aufgefallen? Der Bass neben mir ist nicht mehr in der Lage, sich auf die einfachsten Fragen zu konzentrieren, was solls, der  brummelt ja sonst auch nur vor sich hin. Dämlicher Viersaiter.  Fenderblender.

Leute, wird`s denn heute noch?
Haaaaalloooooo!
Anybody out there?
Oder hab ich verpennt und der Gig ist schon vorbei?
Haha

Es geht wohl los. Er hängt mich um, uuups! Den Gurt mit Schwung auf die Schulter, mann so viel Elan hab ich ja lange nicht gesehen. Ich brauche einen Stimmungsaufheller, um nach dem desaströsen Tag die Show zu überstehen, hast Du noch Fast Fred für meine Saiten? Und kümmer` dich ein bisschen um mich, meine Stimmung ist unten. Ah, er hat´s jetzt auch gemerkt und gibt mir die richtige Spannung auf das abgespielte Griffbrett…so, erster Song. Ich kann endlich auch einen Blick vom Bühnenrand ins Publikum werfen, er rennt mit mir wieder  mal posend ganz vorne auf der Bühne auf und ab. Ist ja ordentlich voll geworden da unten. Jetzt entert der Sänger die Bühne, wie heißt der noch? Kann mir seinen Namen nicht merken, aber der macht ja immer richtig auf dicke Hose. Der holt die Groupies schon während der Show auf die Bühne zum Mitsingen von diesem 60-er Schlager „Im Wagen vor mir“, in ´ner schönen schmutzigen Punk-Version. Und später gibt`s einen Schluck aus der Pulle – Jägermeister für alle auf und vor der Bühne, solange die Magnum-Flasche reicht.
Was macht er denn jetzt schon wieder? Ein Sprung mit mir auf die Box links vor der Bühne lässt mir das Hertz in die Hose rutschen, nicht schon wieder irgendwo anecken!  Inzwischen sind wir bei „Hier kommt Alex“ angekommen, er spielt mir das Intro und ich überschlage mal, wie weit wir das Set schon gespielt haben. Ich lande bei der Schätzung 50/50, prima! Noch jede Menge Zeit, bis es wieder in die Kiste geht. Batz- Saitenriss!!!
Mitten im Solo, wie passend. Naja, er bringt das Ding noch so lala zu Ende. Die G schlackert nur noch rum, baumelt mir jetzt wie eine filzige, deutsche 90er Jahre Weißarsch-Dreadlock am Kopf `rum, ich weiß schon was jetzt passiert, er entkabelt mich und schnappt sich die andere…klack

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Stecknitz Band

WER MACHT MIT BEI DER 3. BMT – CD Radio Compilation ???

Ab sofort können sich Bands und Musiker aller Stilrichtungen für die Teilnahme an der dritten BMT-CD “RADIO COMPILATION VOL. 3″  bewerben.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2014 – 24.00 Uhr.

Für die Musiker entstehen dabei keine Kosten.

Voraussetzungen zur Teilnahme an der BMT-CD:

– ein Profil im Talentclub von Bestmusictalent
– einen aktiven STAGELINE oder STAGELINE+ Account
– ein MP3 Song in guter Qualität
– eine schriftliche Bewerbung an: info@bestmusictalent.de
– mit Band-/Musikername, Titel, Komponist, Texter
– Hinweis: GEMA oder GEMA-freier Titel
– Bereitschaft den CD-Verkauf zu unterstützen

Eure Bewerbungen bitte an: info@bestmusictalent.de

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5 kleine Jägermeister im Süden, Teil 2: Soundcheck

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.


Soundcheck, die Band hat sich dann endlich doch noch auf der Bühne versammelt und lauscht den Wünschen des Mischers, der natürlich die Drums als erstes haben will. Chris gibt ihm die Kick, das monotone DUMM DUMM DUMM DEMM DEMM DAMM DAMM erklingt und rauscht durchs Mischpult, um den richtigen Druck auszutarieren. Snare, Becken, Toms und Hi-Hat folgen, begleitet von ein paar deplazierten Gitarrentönen aus dem nagelneuen Amp von Gitarrist Thilo, der kurzzeitig das unausgesprochene Gesetz der absoluten Ruhe aller anderen Instrumente während der einzelnen Instrumentenchecks missachtet und ganz in Gedanken schon mal ein paar Riffs spielt. „Jetzt gebt`s a Ruhe da!“ Freundlich möchte der Mischer auf die Disziplin während des Checks hinweisen und stößt damit leider auf taube Ohren. Ich sabbel einfach etwas ins Mikro, damit wir einen Punkte-Ausgleich zwischen uns und dem Techniker schaffen – das wirkt! Jetzt wird der Typ ungemütlich, und ich ahne schon, dass wir bis zum Ende des Abends keine guten Freunde werden. Was soll`s wir müssen ja nicht gleich heiraten…

Nachdem die anderen Instrumente samt Gesang fertig sind und wir ein oder zwei Songs in voller Besetzung gespielt haben endlich der befreiende Ruf „Sondcheck Ende!“ Andi, begnadeter Punkrock-Sänger und Bandleader schlägt vor, schon mal die Pension im Nachbarort auszubaldowern, damit wir die 3 Stunden bis zur Show nicht am Veranstaltungsort rumhängen müssen und uns gegenseitig auf den Geist gehen. „Pension?“Ich falle aus allen Wolken, ging wie immer blauäugig davon aus, dass wir in einem prima Hotel mit frischen Frotteetüchern, akkurat gemachten Betten mit schicker Nachttischlampe, Room Service und einer kleinen Minibar im Einzelzimmer untergebracht sind. Die Info mit der Pension ist wohl an mir vorbeigegangen, ich schnappe mir meine Gibson für alle Fälle und schlurfe zum Bandbus, der draußen auf dem Parkplatz vor sich hinrostet. Am Heck das kunstvoll gestaltete Emblem der 5 KLEINEN JÄGERMEISTER, der kiffende Elch, ist der Bus selbst aus großer Entfernung nicht zu verfehlen und kaum mit anderen Kleinbussen zu verwechseln.
Inzwischen regnet es nicht mehr, die bayerische Sonne und das Navi weisen uns den Weg zur Pension „Drei Eichen“, die uns als echt süddeutsche Wirtschaft mit Fremdenzimmer gleich sympathisch ist. Ein Ehepaar führt das Lokal und der Mann händigt der Band 3 Zimmerschlüssel aus. Verstehe, ich werde mir also mit dem Drummer Chris ein Zimmer teilen, wir beide sind im Laufe der Zeit ein eingeschworenes Team in Sachen Übernachtung in Zweibettzimmern geworden,  da der Rest der Band etwas jünger ist und intensiv den üblichen Gepflogenheiten von Rockmusikern in den späten Abendstunden nachgeht, Party mit allem drum und dran. Vielleicht erbarmt sich Chris auch nur meiner, wenn ich es mir recht überlege bin ich ja der Älteste…und meistens als erster im Bett.
Wie auch immer, wir inspizieren die Schlafzimmer: Eichenschränke, ordentliche Betten, eine schöne Aussicht auf die angrenzende Kuhkoppel – alles da, was das Herz vom ewigen hin und her zwischen den Gigs begehrt. Andi hat als einziger ein Einzelzimmer, das steht ihm ohne Frage als hart arbeitender Lead-Sänger, Fahrer und Manager der Band zu. Ich spiel` mich ein bisschen warm, noch eine Stunde bis zur Show, ein kleiner Spaziergang durch den Ort ist also auch noch drin. Dann die Abfahrt zum Veranstaltungsort – ab in den muffigen Bus, nach kurzer Fahrt drehen wir dann noch mal um: Ich habe meine Gitarre in der Pension liegen lassen.

Endlich an der Location angekommen steigt der Adrenalinspiegel stetig, es sind schon etwa 200 Leute in der Halle und aus den Boxen schallt ziemlich laute Musik. Im Backstage steht die vertraglich festgelegte Flasche Jägermeister, die Andi während der Show an die Fans und Teile der Band verteilen wird, die Bühne ist von Überbleibseln des vergangenen Abends gereinigt worden. Ich bin inzwischen in Spiellaune und stelle meine Gitarre auf die Bühne ins Stativ, inzwischen sind wir auch alle komplett umgezogen. Schrillbunte Klamotten sind mein Outfit, Bassist Onni und Gitarrist Thilo kleiden sich eher im etwas moderneren, edlen Punkrock-Style. Auch ein Krawättchen ist zu sehen, direkt darunter der fette Nietengürtel im 80-er Stil. Sänger Andi überrascht ständig mit neuer Farbe im Iro und extravaganten Schuhen, Drummer Chris spielt im ärmellosen Holzfällerhemd.
Der Saal füllt sich, Rufe von extra aus der Umgebung angereisten Fans „ Füüünf Kajoooot!“ sind zu hören, da steigt das Punkrockbarometer um etliche Grade. Es wird Zeit, dass wir anfangen. Wie so oft gibt Andi erst nach einer spannungssteigernden halben Stunde um 21:30 Uhr das „GO!“ und wir entern die Bühne.

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Stecknitz Band

Neue BMT-Radio Show (Playlist)

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Playlist BMT-Radio Show Oktober 2014

01. Controvers – Ich kann gehen
02. Charlie Rocks – Du Brauchst Mich Benutz Mich
03. C. Sammy Street – Mic-Star
04. Breathing Punx – Prisoners Of Today
05. Beige – Das Frollein
06. Andi Thon – Mia san frei
07. Zilli Henneberg – Einbrecher
08. zed mizar – kiss of chaos
09. Woody Melectric – There 4 you
10. Universal Rhythm Blasters At Work – Move The Werewolves
11. Under Authority – Giving you something
12. Rebentisch – Denen Du etwas bedeutest (Maxi-Version)
13. Rebentisch – Interview vom 2014 09 17 (Teil 1)
14. Rebentisch – Kindertotenlied
15. Rebentisch – Interview vom 2014 09 17 (Teil 2)
16. Rebentisch – Marionetten
17. Six – Mein Herz Mein Blut Mein Fleisch
18. Janina – Wir sind dabei
19. Mental Hospital – Scheitern und Gewinnen
20. Six PM – Genug der Worte
21. Megaherz – Himmelsstürmer

Moderation:
Uwe A. Dorr alias “der Praktikant” (Keine Haftung f¸r Versprecher! :-))
u.dorr@bestmusictalent.de
derpraktikant@live.de

NEU: Die Hornburg-Kolumne

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.

Es regnet. Im Bandbus wird geraucht, die Scheiben sind von innen beschlagen und Tropfen rinnen wie kleine Perlen die Fenster herab. 5 Musiker sind auf dem Weg in den Süden Deutschlands, um den Fans in Bayern eine erstklassige Toten Hosen-Tribute-Show zu liefern.

Die „5 kleinen Jägermeister“ sind in gewohnter Morgenlaune, halbwitzige Bemerkungen über den Zustand der hiesigen Straßen und der Geruch von 5 übernächtigten Männern füllt den geräumigen Kleinbus bis in den letzten Winkel aus. Am Steuer wie immer Andi, Sänger und Bandleader, wer fährt hat auch die Musikhoheit: aus den angeschlagenen Boxen tönt „Rat Race“ von Billy Idol. Es ist nicht der erste Gig im Bayernland, die Band spielt regelmäßig „da unten“, die 5 Nordlichter haben sich im Lauf der Zeit einen schönen, dilettantischen bayerischen Dialekt angeeignet, der jedoch ausschließlich auf der Fahrt zelebriert wird. „I hoff, des der Saund-Enschenier diesmol a bisserl zuhert, wenn i dem sog, wos Sache is beim Saundscheck“ läßt Onni  verlauten. Allgemeine Zustimmung von allen Bandmitgliedern, die nicht gerade schlafen oder der Musikauswahl des Fahrers mittels Mp3-Player zu entfliehen versuchen. Ich überlege, ob ich mir an der nächsten Tanke eine Nougat-Schokolade oder 2 Packs Bounty mitnehme, die Fahrten sind immer das anstrengendste an unseren Wochenend-Touren, Körper und Geist schreien nach Zucker und Fett. Nach gefühlten 10 Stunden Fahrt mit kleinen Unterbrechungen kommen wir am Ziel an, ein kleines, gemütliche Kaff mit gewohnt bayerisch anmutendem Namen wie Laching,  Gschwendt oder Sulzbach a, das schleifende Geräusch der Schiebetür fordert mich auf, meinen schönen warmen Platz am Fenster zu verlassen und mich der Realität außerhalb vom Bandbus zu stellen. Ortszeit 17:00 Uhr, immer noch und schon wieder Regen, die Bandmitglieder Andi (Gesang/eine Kippe nach der anderen), Thilo (Gitarre/Überhebliche Monologe in den unpassendsten Momenten), Chris (Schlagzeug/Damenwelt), Onni (Bass/Bier/Schnaps) und ich (Gitarre/Besserwisserei in allen Lebenslagen) schlagen gesammelt am Veranstaltungsort auf und sondieren die Lage. Ein alter, schöner Brauch der Band: Erst mal ein kühles „Bierchen“ vorm Soundcheck. Noch ist alles im Saal im Halbdunkel verborgen, auf der Bühne liegt noch der Müll vom vergangenen Live-Abend herum und der Mischer tüdelt irgendwo hinter dem Pult mit den Kabeln herum. Der Veranstalter stößt zu uns, kräftiger Händedruck, freundliche Erkundigung nach dem Befinden der Musiker nach der langen Fahrt und Infos zum Verbleib der Band nach dem Auftritt. Eine Pension im Nachbarort soll uns bis morgen beherbergen, bevor es weiter geht zum nächsten Gig in – äh, wie heißt das Kaff noch? Egal, erst mal den hier abliefern.

Wir laden das Equipment aus, ich nehme mir wie jedes Mal vor, aus den Knien und nicht aus dem Rücken zu heben, aber das klappt nur ganz kurz, bis ich zusammen mit Chrissi den übertrieben schweren Bass-Amp von Onni über den Bühnenrand wuchte. Wo ist das Backstage? „Hockt eich do hinten niader, do is warm. A Sofa steht auch do.“ Wir bevölkern unser temporäres Zuhause und plündern sogleich das gut gemeinte, aber schon etwas welke kalte Büfett aus belegten Brötchen mit Mettwurst, Käse und kleinen Gürkchen oben drauf. Inzwischen dröhnt Musik aus der Konserve aus den Boxen im Saal, die Bässe lassen die Büfett-Teller ordentlich vibrieren, ich greife mir das letzte Käsebrötchen und gehe auf die Suche nach frischer Luft und süddeutscher, idyllischer Landschaft, bevor der Soundcheck startet und der Countdown bis zur Show um 21:00 Uhr beginnt.

Neues Album von Andi Thon

THONAndi Thon – THON (Isarwelle)
Der Bayer Andi Thon macht Mundart-Pop-Rock mit viel Gefühl, ohne dabei leise zu sein. Auf dem neuen Album THON bleibt er seinen bisherigen Themen treu: Weggehen, Ankommen, Fern- und Heimweh, die Aufforderung, sich dem Leben zu stellen, das Beste draus zu machen, und die Liebe zu jemanden und irgendetwas, das diese Liebe verdient. Die emotionsgeladene Packung bekommt man sehr fein abgestimmt, getragen von wunderbaren Melodien und Gitarrenriffs, die ins Ohr gehen und sich schnurstracks ihren Weg ins Herz bahnen. Die Titel auf THON klingen authentisch und kommen ohne regionalen Berg-See-Idyllen-Kitsch aus, was man oftmals mit in Mundart-interpretierten Songs verbindet. Nicht zuletzt trägt gerade diese bayerische Mundart dazu bei, weil Andi Thon sich hiermit am allerbesten ausdrücken und verständlich machen kann; seine Landschaften sind in seinem Kopf gezeichnet, und er transportiert diese geschickt in sein Umfeld – letztendlich in seine Musik. Hinzu kommen durchdachte Arrangements bezüglich des Gesamtaufbaus der Songs, die jedoch so gezügelt sind, dass sie nicht über- oder durchkonstruiert klingen. Eine Balance, die der Bayer sehr gut meistert.

Meine Anspiel-Tipps des Albums sind das erfrischend schöne, von einer Funky Guitar getriebene „I wart auf di“, das sehr eingängige und hitverdächtige „Mia san frei“, der Track „Du und i“, der als wunderschöne Hommage an die Liebe verstanden werden kann, sowie der Titel „Süßer Schmerz“ , in dem man leicht Erinnerungen an Selbsterlebtest findet. Dass die wunderbarsten Dinge ein Ende finden, obwohl man es sich wohl kaum vorstellen mochte – das beschreibt Andi Thon in dem ergreifenden „Ois vorbei“. Ein ruhiger Titel, dessen Thema von einem sich gleichermaßen vor Wut und Verzweiflung aufbäumenden Gitarrensolo unterstrichen wird.

Die Texte von THON, in denen man sich oft selbst wieder findet, werden von wunderbar arrangierten Melodien durch ein Album getragen, das sich durch die beeindruckende Virtuosität des Musikers und seiner Band auszeichnet. Mit den Worten von Andi Thon: I brauch mehr, no mehr davo.

http://andithon.de
https://www.facebook.com/thonandi

Die aktuelle Playlist der BMT-Radiosendung September

Playliste BMT-Radio
Ausgabe No 25 2014_09 (September 2014)

Ab sofort bei des Sendern des Radionetzwerkes zu hören – Info zu Sendezeiten und Sender auf Facebook unter :

https://www.facebook.com/pages/Bestmusictalent/190992890998079

01. Hot Mama – Your Way
02. hackmonocut – virgin suicide bomber
03. Fuzzy Disaster – Zwischen Tag und Nacht
04. FoxVille – Needle to my Eye
05. Foiernacht – Reggae hit the Town
06. Fippies – Still
07. Electric Colors – The Wind Cries Mary
08. Drachenfelz – Fright Nights (Live)
09. Dorrn – I Dont Fit
10. Die Rabenbrüder – Rabenballade
11.  Crown Of Things – Innocent
12. Daya Rouge – Succeed

13. Hella Donna – Not the cure (Sway K RMX)
14. Hella Donna – Interview vom 2014_08_28 (Teil 1)
15. Hella Donna – Gimme Lights Camera Action (Radio Mix)
16. Hella Donna – Interview vom 2014_08_28 (Teil 2)
17. Hella Donna – Block by Block (Radio Version)

18. Rebentisch – Sommertraum (Classic Trance Full Mix)
19. Crown Of Things – Innocent
20. EZ Livin – Thats How He Rocks
21. Das K-Element – Lass sie reden
22. Coulord Rain – My Friend the Blues

 

BMT-Radio-Teaser

 

 

 

Gewinne ein 4er-CD-Paket von REBENTISCH


… einfach “gefällt mir” bei Bestmusictalent klicken und schon ist man dabei – wenn 2222 Likes erreicht sind verlosen BMT und REBENTISCH unter allen bisherigen Teilnehmern das CD-Paket.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

Dabei die CD – Charisma | 2014 .. und 3 weitere CDs:

Herz zerrissen – Unter der Stadt – Empathie

Rebentisch ist ein reines Wave-Projekt.
Dieses Alleinstellungsmerkmal hat der Berliner Band um Mastermind Sven Rebentisch in Windeseile eine wachsende Fangemeinde beschert und sie zum Geheimtipp der Szene gemacht. Rebentisch’s Songs sind für viele Fans zwischen Tanzfläche und Terrasse im Mondschein musikalischer Begleiter in allen Lebenslagen. 

Mittlerweile ist der komplette Backkatalog der Band vergriffen. Glücklich ist deshalb, wer die kunstvollen Klangreisen vergangener Veröffentlichungen im Plattenregal stehen hat. Glücklich wird aber auch der wartende Waver. 


weitere Informationen:

http://www.rebentisch-music.eu/
http://www.bestmusictalent.de/talentclub/show/1535.html

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