5 kleine Jägermeister im Süden, Teil 3: Die Gitarre hat das Wort

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.

Okay, jetzt reichts. Ich halt`  ihm jeden Abend die Stimmung wie ein Wahnsinniger und lass mir wirklich alles, fast alles gefallen. Meinetwegen dehn` mir die Saiten gleich nach dem Aufziehen  nicht und lass mich tagelang verstimmt sein, von mir aus lass mich verdrecken, verschrammen oder beides, lass den Rost meine Chrom-Schickimickis wie ein Feld hässlicher, tödlicher Sommersprossen überziehen. Ich hab auch nichts dagegen, nach deinem Pling Pläng immer gleich wieder im Dunkeln durch die Gegend zu gondeln, das wäre Jammern auf hohem Niveau: anderen, vielen anderen geht es wesentlich schlechter. Nur einmal gespielt und ab in den Koffer – für die nächsten drei Jahre! Das muss man sich mal vorstellen…nein, es ist ja gut wie es ist, ich komme an die frische Luft und viel rum.
Aber lass mich nicht warten!
Jetzt stehen wir hier seit gefühlten anderthalb Stunden  und nix passiert! Gar nix! Ich krieg hier gleich schlechte Laune, erst lässt er mich im Hotel sitzen und jetzt ´ne tolle Riesenpause schon vor der Show im großen unbequemen Stativ. Zusammen mit dem Bass. Das Gummi am Stativ bröckelt. Schon mal jemandem hier aufgefallen? Der Bass neben mir ist nicht mehr in der Lage, sich auf die einfachsten Fragen zu konzentrieren, was solls, der  brummelt ja sonst auch nur vor sich hin. Dämlicher Viersaiter.  Fenderblender.

Leute, wird`s denn heute noch?
Haaaaalloooooo!
Anybody out there?
Oder hab ich verpennt und der Gig ist schon vorbei?
Haha

Es geht wohl los. Er hängt mich um, uuups! Den Gurt mit Schwung auf die Schulter, mann so viel Elan hab ich ja lange nicht gesehen. Ich brauche einen Stimmungsaufheller, um nach dem desaströsen Tag die Show zu überstehen, hast Du noch Fast Fred für meine Saiten? Und kümmer` dich ein bisschen um mich, meine Stimmung ist unten. Ah, er hat´s jetzt auch gemerkt und gibt mir die richtige Spannung auf das abgespielte Griffbrett…so, erster Song. Ich kann endlich auch einen Blick vom Bühnenrand ins Publikum werfen, er rennt mit mir wieder  mal posend ganz vorne auf der Bühne auf und ab. Ist ja ordentlich voll geworden da unten. Jetzt entert der Sänger die Bühne, wie heißt der noch? Kann mir seinen Namen nicht merken, aber der macht ja immer richtig auf dicke Hose. Der holt die Groupies schon während der Show auf die Bühne zum Mitsingen von diesem 60-er Schlager „Im Wagen vor mir“, in ´ner schönen schmutzigen Punk-Version. Und später gibt`s einen Schluck aus der Pulle – Jägermeister für alle auf und vor der Bühne, solange die Magnum-Flasche reicht.
Was macht er denn jetzt schon wieder? Ein Sprung mit mir auf die Box links vor der Bühne lässt mir das Hertz in die Hose rutschen, nicht schon wieder irgendwo anecken!  Inzwischen sind wir bei „Hier kommt Alex“ angekommen, er spielt mir das Intro und ich überschlage mal, wie weit wir das Set schon gespielt haben. Ich lande bei der Schätzung 50/50, prima! Noch jede Menge Zeit, bis es wieder in die Kiste geht. Batz- Saitenriss!!!
Mitten im Solo, wie passend. Naja, er bringt das Ding noch so lala zu Ende. Die G schlackert nur noch rum, baumelt mir jetzt wie eine filzige, deutsche 90er Jahre Weißarsch-Dreadlock am Kopf `rum, ich weiß schon was jetzt passiert, er entkabelt mich und schnappt sich die andere…klack

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Stecknitz Band

WER MACHT MIT BEI DER 3. BMT – CD Radio Compilation ???

Ab sofort können sich Bands und Musiker aller Stilrichtungen für die Teilnahme an der dritten BMT-CD “RADIO COMPILATION VOL. 3″  bewerben.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2014 – 24.00 Uhr.

Für die Musiker entstehen dabei keine Kosten.

Voraussetzungen zur Teilnahme an der BMT-CD:

– ein Profil im Talentclub von Bestmusictalent
– einen aktiven STAGELINE oder STAGELINE+ Account
– ein MP3 Song in guter Qualität
– eine schriftliche Bewerbung an: info@bestmusictalent.de
– mit Band-/Musikername, Titel, Komponist, Texter
– Hinweis: GEMA oder GEMA-freier Titel
– Bereitschaft den CD-Verkauf zu unterstützen

Eure Bewerbungen bitte an: info@bestmusictalent.de

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5 kleine Jägermeister im Süden, Teil 2: Soundcheck

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.


Soundcheck, die Band hat sich dann endlich doch noch auf der Bühne versammelt und lauscht den Wünschen des Mischers, der natürlich die Drums als erstes haben will. Chris gibt ihm die Kick, das monotone DUMM DUMM DUMM DEMM DEMM DAMM DAMM erklingt und rauscht durchs Mischpult, um den richtigen Druck auszutarieren. Snare, Becken, Toms und Hi-Hat folgen, begleitet von ein paar deplazierten Gitarrentönen aus dem nagelneuen Amp von Gitarrist Thilo, der kurzzeitig das unausgesprochene Gesetz der absoluten Ruhe aller anderen Instrumente während der einzelnen Instrumentenchecks missachtet und ganz in Gedanken schon mal ein paar Riffs spielt. „Jetzt gebt`s a Ruhe da!“ Freundlich möchte der Mischer auf die Disziplin während des Checks hinweisen und stößt damit leider auf taube Ohren. Ich sabbel einfach etwas ins Mikro, damit wir einen Punkte-Ausgleich zwischen uns und dem Techniker schaffen – das wirkt! Jetzt wird der Typ ungemütlich, und ich ahne schon, dass wir bis zum Ende des Abends keine guten Freunde werden. Was soll`s wir müssen ja nicht gleich heiraten…

Nachdem die anderen Instrumente samt Gesang fertig sind und wir ein oder zwei Songs in voller Besetzung gespielt haben endlich der befreiende Ruf „Sondcheck Ende!“ Andi, begnadeter Punkrock-Sänger und Bandleader schlägt vor, schon mal die Pension im Nachbarort auszubaldowern, damit wir die 3 Stunden bis zur Show nicht am Veranstaltungsort rumhängen müssen und uns gegenseitig auf den Geist gehen. „Pension?“Ich falle aus allen Wolken, ging wie immer blauäugig davon aus, dass wir in einem prima Hotel mit frischen Frotteetüchern, akkurat gemachten Betten mit schicker Nachttischlampe, Room Service und einer kleinen Minibar im Einzelzimmer untergebracht sind. Die Info mit der Pension ist wohl an mir vorbeigegangen, ich schnappe mir meine Gibson für alle Fälle und schlurfe zum Bandbus, der draußen auf dem Parkplatz vor sich hinrostet. Am Heck das kunstvoll gestaltete Emblem der 5 KLEINEN JÄGERMEISTER, der kiffende Elch, ist der Bus selbst aus großer Entfernung nicht zu verfehlen und kaum mit anderen Kleinbussen zu verwechseln.
Inzwischen regnet es nicht mehr, die bayerische Sonne und das Navi weisen uns den Weg zur Pension „Drei Eichen“, die uns als echt süddeutsche Wirtschaft mit Fremdenzimmer gleich sympathisch ist. Ein Ehepaar führt das Lokal und der Mann händigt der Band 3 Zimmerschlüssel aus. Verstehe, ich werde mir also mit dem Drummer Chris ein Zimmer teilen, wir beide sind im Laufe der Zeit ein eingeschworenes Team in Sachen Übernachtung in Zweibettzimmern geworden,  da der Rest der Band etwas jünger ist und intensiv den üblichen Gepflogenheiten von Rockmusikern in den späten Abendstunden nachgeht, Party mit allem drum und dran. Vielleicht erbarmt sich Chris auch nur meiner, wenn ich es mir recht überlege bin ich ja der Älteste…und meistens als erster im Bett.
Wie auch immer, wir inspizieren die Schlafzimmer: Eichenschränke, ordentliche Betten, eine schöne Aussicht auf die angrenzende Kuhkoppel – alles da, was das Herz vom ewigen hin und her zwischen den Gigs begehrt. Andi hat als einziger ein Einzelzimmer, das steht ihm ohne Frage als hart arbeitender Lead-Sänger, Fahrer und Manager der Band zu. Ich spiel` mich ein bisschen warm, noch eine Stunde bis zur Show, ein kleiner Spaziergang durch den Ort ist also auch noch drin. Dann die Abfahrt zum Veranstaltungsort – ab in den muffigen Bus, nach kurzer Fahrt drehen wir dann noch mal um: Ich habe meine Gitarre in der Pension liegen lassen.

Endlich an der Location angekommen steigt der Adrenalinspiegel stetig, es sind schon etwa 200 Leute in der Halle und aus den Boxen schallt ziemlich laute Musik. Im Backstage steht die vertraglich festgelegte Flasche Jägermeister, die Andi während der Show an die Fans und Teile der Band verteilen wird, die Bühne ist von Überbleibseln des vergangenen Abends gereinigt worden. Ich bin inzwischen in Spiellaune und stelle meine Gitarre auf die Bühne ins Stativ, inzwischen sind wir auch alle komplett umgezogen. Schrillbunte Klamotten sind mein Outfit, Bassist Onni und Gitarrist Thilo kleiden sich eher im etwas moderneren, edlen Punkrock-Style. Auch ein Krawättchen ist zu sehen, direkt darunter der fette Nietengürtel im 80-er Stil. Sänger Andi überrascht ständig mit neuer Farbe im Iro und extravaganten Schuhen, Drummer Chris spielt im ärmellosen Holzfällerhemd.
Der Saal füllt sich, Rufe von extra aus der Umgebung angereisten Fans „ Füüünf Kajoooot!“ sind zu hören, da steigt das Punkrockbarometer um etliche Grade. Es wird Zeit, dass wir anfangen. Wie so oft gibt Andi erst nach einer spannungssteigernden halben Stunde um 21:30 Uhr das „GO!“ und wir entern die Bühne.

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Stecknitz Band

Neue BMT-Radio Show (Playlist)

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Playlist BMT-Radio Show Oktober 2014

01. Controvers – Ich kann gehen
02. Charlie Rocks – Du Brauchst Mich Benutz Mich
03. C. Sammy Street – Mic-Star
04. Breathing Punx – Prisoners Of Today
05. Beige – Das Frollein
06. Andi Thon – Mia san frei
07. Zilli Henneberg – Einbrecher
08. zed mizar – kiss of chaos
09. Woody Melectric – There 4 you
10. Universal Rhythm Blasters At Work – Move The Werewolves
11. Under Authority – Giving you something
12. Rebentisch – Denen Du etwas bedeutest (Maxi-Version)
13. Rebentisch – Interview vom 2014 09 17 (Teil 1)
14. Rebentisch – Kindertotenlied
15. Rebentisch – Interview vom 2014 09 17 (Teil 2)
16. Rebentisch – Marionetten
17. Six – Mein Herz Mein Blut Mein Fleisch
18. Janina – Wir sind dabei
19. Mental Hospital – Scheitern und Gewinnen
20. Six PM – Genug der Worte
21. Megaherz – Himmelsstürmer

Moderation:
Uwe A. Dorr alias “der Praktikant” (Keine Haftung f¸r Versprecher! :-))
u.dorr@bestmusictalent.de
derpraktikant@live.de

NEU: Die Hornburg-Kolumne

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Alexander Hornburg ist ein erfahrener Vollblutmusiker und hat so einiges erlebt – bei unzähligen Gigs, größeren Auftritten und vielen Konzertreisen. In seiner HORNBURG-Kolumne auf BMT erzählt er davon.

Es regnet. Im Bandbus wird geraucht, die Scheiben sind von innen beschlagen und Tropfen rinnen wie kleine Perlen die Fenster herab. 5 Musiker sind auf dem Weg in den Süden Deutschlands, um den Fans in Bayern eine erstklassige Toten Hosen-Tribute-Show zu liefern.

Die „5 kleinen Jägermeister“ sind in gewohnter Morgenlaune, halbwitzige Bemerkungen über den Zustand der hiesigen Straßen und der Geruch von 5 übernächtigten Männern füllt den geräumigen Kleinbus bis in den letzten Winkel aus. Am Steuer wie immer Andi, Sänger und Bandleader, wer fährt hat auch die Musikhoheit: aus den angeschlagenen Boxen tönt „Rat Race“ von Billy Idol. Es ist nicht der erste Gig im Bayernland, die Band spielt regelmäßig „da unten“, die 5 Nordlichter haben sich im Lauf der Zeit einen schönen, dilettantischen bayerischen Dialekt angeeignet, der jedoch ausschließlich auf der Fahrt zelebriert wird. „I hoff, des der Saund-Enschenier diesmol a bisserl zuhert, wenn i dem sog, wos Sache is beim Saundscheck“ läßt Onni  verlauten. Allgemeine Zustimmung von allen Bandmitgliedern, die nicht gerade schlafen oder der Musikauswahl des Fahrers mittels Mp3-Player zu entfliehen versuchen. Ich überlege, ob ich mir an der nächsten Tanke eine Nougat-Schokolade oder 2 Packs Bounty mitnehme, die Fahrten sind immer das anstrengendste an unseren Wochenend-Touren, Körper und Geist schreien nach Zucker und Fett. Nach gefühlten 10 Stunden Fahrt mit kleinen Unterbrechungen kommen wir am Ziel an, ein kleines, gemütliche Kaff mit gewohnt bayerisch anmutendem Namen wie Laching,  Gschwendt oder Sulzbach a, das schleifende Geräusch der Schiebetür fordert mich auf, meinen schönen warmen Platz am Fenster zu verlassen und mich der Realität außerhalb vom Bandbus zu stellen. Ortszeit 17:00 Uhr, immer noch und schon wieder Regen, die Bandmitglieder Andi (Gesang/eine Kippe nach der anderen), Thilo (Gitarre/Überhebliche Monologe in den unpassendsten Momenten), Chris (Schlagzeug/Damenwelt), Onni (Bass/Bier/Schnaps) und ich (Gitarre/Besserwisserei in allen Lebenslagen) schlagen gesammelt am Veranstaltungsort auf und sondieren die Lage. Ein alter, schöner Brauch der Band: Erst mal ein kühles „Bierchen“ vorm Soundcheck. Noch ist alles im Saal im Halbdunkel verborgen, auf der Bühne liegt noch der Müll vom vergangenen Live-Abend herum und der Mischer tüdelt irgendwo hinter dem Pult mit den Kabeln herum. Der Veranstalter stößt zu uns, kräftiger Händedruck, freundliche Erkundigung nach dem Befinden der Musiker nach der langen Fahrt und Infos zum Verbleib der Band nach dem Auftritt. Eine Pension im Nachbarort soll uns bis morgen beherbergen, bevor es weiter geht zum nächsten Gig in – äh, wie heißt das Kaff noch? Egal, erst mal den hier abliefern.

Wir laden das Equipment aus, ich nehme mir wie jedes Mal vor, aus den Knien und nicht aus dem Rücken zu heben, aber das klappt nur ganz kurz, bis ich zusammen mit Chrissi den übertrieben schweren Bass-Amp von Onni über den Bühnenrand wuchte. Wo ist das Backstage? „Hockt eich do hinten niader, do is warm. A Sofa steht auch do.“ Wir bevölkern unser temporäres Zuhause und plündern sogleich das gut gemeinte, aber schon etwas welke kalte Büfett aus belegten Brötchen mit Mettwurst, Käse und kleinen Gürkchen oben drauf. Inzwischen dröhnt Musik aus der Konserve aus den Boxen im Saal, die Bässe lassen die Büfett-Teller ordentlich vibrieren, ich greife mir das letzte Käsebrötchen und gehe auf die Suche nach frischer Luft und süddeutscher, idyllischer Landschaft, bevor der Soundcheck startet und der Countdown bis zur Show um 21:00 Uhr beginnt.

Neues Album von Andi Thon

THONAndi Thon – THON (Isarwelle)
Der Bayer Andi Thon macht Mundart-Pop-Rock mit viel Gefühl, ohne dabei leise zu sein. Auf dem neuen Album THON bleibt er seinen bisherigen Themen treu: Weggehen, Ankommen, Fern- und Heimweh, die Aufforderung, sich dem Leben zu stellen, das Beste draus zu machen, und die Liebe zu jemanden und irgendetwas, das diese Liebe verdient. Die emotionsgeladene Packung bekommt man sehr fein abgestimmt, getragen von wunderbaren Melodien und Gitarrenriffs, die ins Ohr gehen und sich schnurstracks ihren Weg ins Herz bahnen. Die Titel auf THON klingen authentisch und kommen ohne regionalen Berg-See-Idyllen-Kitsch aus, was man oftmals mit in Mundart-interpretierten Songs verbindet. Nicht zuletzt trägt gerade diese bayerische Mundart dazu bei, weil Andi Thon sich hiermit am allerbesten ausdrücken und verständlich machen kann; seine Landschaften sind in seinem Kopf gezeichnet, und er transportiert diese geschickt in sein Umfeld – letztendlich in seine Musik. Hinzu kommen durchdachte Arrangements bezüglich des Gesamtaufbaus der Songs, die jedoch so gezügelt sind, dass sie nicht über- oder durchkonstruiert klingen. Eine Balance, die der Bayer sehr gut meistert.

Meine Anspiel-Tipps des Albums sind das erfrischend schöne, von einer Funky Guitar getriebene „I wart auf di“, das sehr eingängige und hitverdächtige „Mia san frei“, der Track „Du und i“, der als wunderschöne Hommage an die Liebe verstanden werden kann, sowie der Titel „Süßer Schmerz“ , in dem man leicht Erinnerungen an Selbsterlebtest findet. Dass die wunderbarsten Dinge ein Ende finden, obwohl man es sich wohl kaum vorstellen mochte – das beschreibt Andi Thon in dem ergreifenden „Ois vorbei“. Ein ruhiger Titel, dessen Thema von einem sich gleichermaßen vor Wut und Verzweiflung aufbäumenden Gitarrensolo unterstrichen wird.

Die Texte von THON, in denen man sich oft selbst wieder findet, werden von wunderbar arrangierten Melodien durch ein Album getragen, das sich durch die beeindruckende Virtuosität des Musikers und seiner Band auszeichnet. Mit den Worten von Andi Thon: I brauch mehr, no mehr davo.

http://andithon.de
https://www.facebook.com/thonandi

Die aktuelle Playlist der BMT-Radiosendung September

Playliste BMT-Radio
Ausgabe No 25 2014_09 (September 2014)

Ab sofort bei des Sendern des Radionetzwerkes zu hören – Info zu Sendezeiten und Sender auf Facebook unter :

https://www.facebook.com/pages/Bestmusictalent/190992890998079

01. Hot Mama – Your Way
02. hackmonocut – virgin suicide bomber
03. Fuzzy Disaster – Zwischen Tag und Nacht
04. FoxVille – Needle to my Eye
05. Foiernacht – Reggae hit the Town
06. Fippies – Still
07. Electric Colors – The Wind Cries Mary
08. Drachenfelz – Fright Nights (Live)
09. Dorrn – I Dont Fit
10. Die Rabenbrüder – Rabenballade
11.  Crown Of Things – Innocent
12. Daya Rouge – Succeed

13. Hella Donna – Not the cure (Sway K RMX)
14. Hella Donna – Interview vom 2014_08_28 (Teil 1)
15. Hella Donna – Gimme Lights Camera Action (Radio Mix)
16. Hella Donna – Interview vom 2014_08_28 (Teil 2)
17. Hella Donna – Block by Block (Radio Version)

18. Rebentisch – Sommertraum (Classic Trance Full Mix)
19. Crown Of Things – Innocent
20. EZ Livin – Thats How He Rocks
21. Das K-Element – Lass sie reden
22. Coulord Rain – My Friend the Blues

 

BMT-Radio-Teaser

 

 

 

ZED MIZAR – the times they are a-changin’

Zedzone-Teaser

the times they are a-changin’

what is the purpose of music? what does it do, why is it important? ever ask yourself that question? different people give different answers to that & the way you answer determines your approach to music, whether you are a musician or a listener.

the most common answer is that the purpose of music is to express emotion, create a mood or set an emotional tone. music has the power to communicate emotions, that’s why a motion picture would not be half as effective without the musical soundtrack to manipulate how you feel. you bring your special friend home after a date, light some candles & put on some sexy music. you throw a party & put on some dance music, which has the power to move your emotions to the point where your body starts to move in time with the beat. major chords sound happy, minor chords sound sad, major 7th chords sound ethereal, diminished & augmented chords sound suspenseful & anxious. heavy metal sounds powerful & brutal, hiphop sounds streetwise & sly, funk sounds earthy & pungent, punk rock sounds rebellious & often goofy. musicians who think music is for expressing emotion generally go for the simpler, more folky forms of music: blues, 3-chord rock, country-western, etc. they aren’t interested in the musical elements of chords, scales, time signatures, rhythm, harmony & melody, they can squeeze plenty of emotion out of one chord or two notes & that’s all that matters. generally they aren’t trained musicians, don’t know much about it, don’t listen to the more technical forms of music & don’t really respect trained musicians who know more than they do because that doesn’t matter to them. these kinds of musicians are doing therapy when they play because it is therapeutic to get your emotions out. they are there for themselves, not the audience, but if they think about it they say that the value of that for the audience, besides the entertainment value of watching a person do therapy in public, is to show the audience how to do their own therapy. i recently heard maynard james keenan of tool, perfect circle & pucifer give this exact point of view on a podcast interview. he said that what he had been doing with tool was basically just screaming, which was healing for him to do. he was getting his demons out in the only way he knew how. he felt that he was setting a good example for his audience. well, you would have to decide for yourself if that is a healthy place for an audience to be.

another opinion about the purpose of music is that it is there to present a point of view, teach, preach, sell a product, or otherwise influence the audience. religious music is selling religion, commercial jingles are selling soap & deodorant. to a widget manufacturer, good music is whatever sells a lot of widgets. a lot of composers & songwriters are presenting information or a philosophical or political point of view. that is where censorship comes in & certain kinds of people become intolerant of music that expresses a point of view that they don’t like. joseph stalin, a thug murderer, told genius composers like prokofiev & shostakovich how to compose because he turned everything into propaganda. so did hitler, who liked the grandiose pagan mythology of richard wagner & persecuted modern artists. both stalin & hitler hated modern art, which should tell you something about the nature of people who resist change in the arts & who actually want to destroy creative progress. a lot of the art that is around, funded by propagandists, is really this kind of political brainwash. a lot of pop music is really just corporate & religious brainwashing. most of the big mind-controlled american pop stars that came out of the disney stable are illuminati satanists doing kabbalistic rituals on stage. there are clubs in town where you have to go before a council of communists & justify your politics before them to get a gig there. hollywood is like that too, you have to be a leftist to get anywhere. when the propagandists move in, conformity is enforced & the quality of music goes down the drain. there is no artistic freedom with people like this, they enforce mediocrity & persecute creativity.

the german government has found another use for music: they play loud classical music when they meet to make it hard for the NSA to listen in.

there is another point of view about the purpose of music that is different from the previous ones. it blew me away when i first read it, because most of us just take it for granted that music is done for the reasons discussed previously. it came from igor stravinsky, composer of “le sacre du printemps”, probably the greatest work of music of the 20th century. what stravinsky said was that music is not there to express emotion, tell a story or convince you of something, music does not stand for anything but itself. music is to be taken on its own terms, not as the representation of some feeling or ideology. you see, the other approaches to music have it standing for or representing an emotion or an idea, & having value only in what it represents or is associated with, but not as what music is, which is organized sound. this is the approach that is put down as “art for art’s sake” by the propagandist & emotional schools. what, make music just because it sounds good & not because you are trying to brainwash somebody or make them dance or make them happy or appeal to their sexuality? to creatively explore new sounds & new ways to organize those sounds while trying to be as pleasing as possible? to express one’s individual uniqueness? it sounds very high-falutin’ & airy-fairy, but actually is very basic. it is music as sound rather than music as emotion or propaganda, it is the most basic physical approach to music. it is “coming to your senses”–the sense of hearing, in every sense of the word. they who have ears, let them hear.

sound waves effect people physically. sound waves change things. if you put sand on a drum skin & put sound thru it the sand will dance into geometric patterns. the reason that old guitars sound better than new ones is that the sound waves going thru the guitar actually re-arrange the molecules of the wood over time so that it conducts sound better. in my experience, there is music that will make you sick & music that will heal you, music that will hypnotize you & music that will stimulate your thinking. that is the effect of the organized sound itself. there has been times in concerts when i felt as if my molecules were being re-arranged. i think that’s why i go to concerts, ha ha. so ask yourself–who do you want re-arranging your molecules?

when i hear a beautiful orchestral chord, i appreciate it as amazing sound that pleases me, not because it reminds me of a movie i saw that had the music in it or that it represents the sea or a forest or takes me back to childhood when i first heard it. when i hear an electric guitar chord, i listen to the quality of the sound, wonder what kind of guitar thru what kind of amp it was because every guitar sounds different & every amp sounds different, & isn’t that amazing? there is infinite variety in guitar-amp-stompbox combinations & variety is the spice of life. if i am listening to a folk singer, whether that person is cryin’ in their beer, emotionally depressed or in love, or what political cause they are associated with, does not matter to me as much as how the music actually sounds. if the emotion in the singer’s voice makes it sound better, then i like it. if it makes it sound in a way that irritates me or gets on my nerves, then it isn’t so good. emotional expression in itself is a good thing, a musician has to be passionate about music & put that passion into their work for it to be convincing, but not all emotional expression is pleasing. an infant throwing a fit, crying @ the top of its lungs is certainly expressive but i don’t want to listen to a recording of it. a lot of punk music is like that–an infant throwing a fit. i am more interested in this–can you make cool sounds? are they organized in interesting ways, or is it the same old banal stuff that sounds like everything else? is it tight or sloppy? when you learn to delight in sound itself, then new sounds are often the most delightful. if you love sound, then how can you limit yourself to just one sound like an acoustic guitar & reject all other sounds? that’s like never eating anything but carrots–they’re good, but you won’t be healthy that way.

back to igor stravinsky. “le sacre du printemps” totally rocked the world. sure, it caused riots, but those people were the ones who resisted it, not the ones who got it. it is associated with a story of a pagan sacrifice, but really it is an adventure in pure sound. hearing it played live by a great orchestra is an amazing, powerful experience. yes, it is emotionally moving, but music like this takes you to emotional places that have no name. it’s about surprising new sounds, new ways to combine sounds, new ways to use instruments, new ways to unleash power, new strange ways to feel. i recommend the DVD of simon rattle & the berlin philharmonic doing it, it’s great. crank it up LOUD.

i decided that i wanted to play guitar as a kid when i heard the first fuzztones of jeff beck. now that was a new sound. the acoustic strummers & the twangy guitars of the pre-psychedelic days were ok but nothing exciting. then hendrix came along with the feedback & wammy bar & pedals & stompboxes & i saw the way. then i saw king crimson in the early 80s, with robert fripp playing a guitar synthesizer & adrian belew playing thru a rig that was a stack of rack-mount gear instead of the usual amp. both of them were making sounds that nobody had ever heard before. wow, totally exciting music. the acoustic guitar makes one sound, the electric guitar makes a few sounds but the electronic guitar makes thousands of sounds. i could never understand why anybody would want to limit themselves to just listening to or playing an acoustic guitar that makes only one sound, unless you wanted to go out in the woods where there was no electricity. actually, i have had to do that, we showed up for a gig in the california mountains one evening to find out that a storm had taken out the electricity & the people were drinking by candle light. the club owner told us to keep the people in the club in any way we could while they went to get a portable generator so we could play. somebody went & got me an acoustic guitar & i had to go from table to table taking requests & singing songs. i was glad to have that acoustic guitar that night & it was a very special, intimate experience going around that club singing beatles & tom petty songs & stuff like that by candle light, i will never forget it. but then they showed up with the generator & we got up & ROCKED that joint & it was even better. electricity is a wonderful thing.

in 1965 bob dylan went electric @ the newport folk festival after previously being only an acoustic solo, causing a huge controversy. it was a milestone in the history of pop music. he actually did it on a whim, making the decision the day before to play with an electric band because he was irritated by the narrow-mindedness & condescension of the folkie purist festival people, who looked down on electric musicians. he is reported to have said “well, fuck them if they think they can keep electricity out of here, i’ll do it.” a lot of the acoustic purists threw a fit, including some famous folk singers. pete seeger wanted the band to turn down because it was upsetting his old father who needed a hearing aid. WHAT? dylan must have realized that this was not the cool music people & he just blew them off & never looked back. i think a lot of these old hippie folkies who never forgave dylan for going electric became teachers who passed on their prejudices to their students, because the folkie purists in this town are mostly college kids. if you go into these folkie cafes you discover that the people are talking very loud & not paying much attention to the music, they are checking their phones & consuming food & drink & going in & out to smoke so it seems to me that what these people really hate is music that interrupts their conversations & phone-checking & food-drink ordering. it’s really a culture where music isn’t important, it’s just somebody going on in the background while you discuss politics or gossip or whatever. loud music that demands your attention is not something that they like because they aren’t there to listen to music much, except during a lull in the conversation.

well, that’s cool, ambient music is valid. if people are interested in other things that’s their business. but–what if somebody there actually wanted to listen to the music? the musician would probably prefer that people actually pay attention. i usually can’t hear the music very well in these places because the talking is so loud & you can’t really see too well for all the people getting up to smoke all the time. compare this scene with the berlin philharmonic, where people go to actually listen to music. you turn your phone off when you go in & if you take a call during a concert you will be kicked out. if you talk, make body noises, move around or otherwise distract people from the music they will stare daggers @ you. people go there to listen to music, not to hear you run your mouth, so shut up. if you have a cough, stay home. don’t ruin it for everyone else. there is no getting up to smoke & if you get there late after the music has started, they won’t let you in until there is a break in the music. these people respect music (more important, they respect the people who are there to listen to the music) & therefore the listening experience is amazing. organized sound can actually change your state of being & take you to places you have never been before if we ever stop to actually listen. that’s why i play LOUD. i am not there to be drowned out by gossip. there will always be people more interested in smoking their cigarettes & yakking on the phone but i try to play loud & clear enough where those people can’t ruin the music for everybody else the way they do in the acoustic cafes.

back to “art for art’s sake”. my approach to creating music is that creativity is its own message. when somebody is presented with something that is fresh & unique while being sonically pleasing, it will stimulate creativity in their own minds & souls & bodies. creativity is contagious. so is joy, & if you are doing what you truly love that joy will be there. now there are political & philosophical & psychological points of view in my songs, but i am not trying to convince anybody. it’s just material–writers look around them & use what is going on as material in their work. it is natural for me to talk about what is going on in my songs, but i am not trying to change anybody’s mind. i walked out on robyn hitchcock because he started to lecture the audience about politics. elvis costello is boring like that too. so is roger waters. save me from propagandists & their lectures, i don’t listen to music for that. my communication is in the sound waves themselves & the words are just part of that. i am first of all exploring new ways to make cool beats & sounds, new ways to combine styles into new styles, even new ways to play the same old songs while obviously respecting the original. uniqueness is a principle of nature, no two of anything are the same, so my music must naturally be unique. yours should be too. that inspires other people to be themselves too, no matter what anybody else says. some people won’t like it when you are being yourself. well, screw them to the pit! that’s the true rebellion & punk attitude, baby. be yourself & up theirs if they don’t like it. that’s creativity. but, @ the same time you want to please people, you aren’t trying to drive them away. i am doing music to please other people–the ones who get it–& to give them a special experience. i don’t want to take a punk attitude as far as, say, sid vicious, who comes out in that video & machine-guns the audience, mowing them all down in a bloody massacre. that’s going too far with the punk attitude, ha ha. i not only want to make music that sounds good, that is pleasing to the ear & to the body, but i want to make music that is surprising & interesting enough & satisfying enough to be worth listening to. above all, music must sound good! duh.

creativity brings change. new kinds of music bring excitement. people find their lost enthusiasm for music when a new scene erupts, blowing away the stale, moldy old scene. i saw that happen in LA with the new wave explosion of the early 80s. suddenly there was an alternative to corporate hair-farmer metal & people like me started going out to clubs again & hanging out. ahhh, the motels & oingo boingo @ madame wongs. . . then the red hot chili peppers appeared with their outrageous madness & completely rocked the town again. those guys were acquaintances on the hollywood scene & they inspired me a lot by just being completely unleashed & wild, but very good musicians who listened to everything. they just exploded onto the stage when they came on. when i first met anthony they were doing a rap version of a hank williams tune, completely off-the-wall. fishbone was like that too, taking tremendous risks on stage, flying this way & that. these people create electrifying excitement. a happening scene creates prosperity for everybody because more people are spending their money on musical entertainment. creativity brings prosperity. mediocrity & mind control bring poverty & boredom. we need places to hang out @ night, hear music & interact. let’s all embrace change & encourage exciting new music, while always honoring our musical ancestors.

if you want to get on my mailing list to find out about some cool live music coming up, contact me thru BMT. more about those sizzling, zapping electronic sounds next time.

Gewinne ein 4er-CD-Paket von REBENTISCH


… einfach “gefällt mir” bei Bestmusictalent klicken und schon ist man dabei – wenn 2222 Likes erreicht sind verlosen BMT und REBENTISCH unter allen bisherigen Teilnehmern das CD-Paket.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

Dabei die CD – Charisma | 2014 .. und 3 weitere CDs:

Herz zerrissen – Unter der Stadt – Empathie

Rebentisch ist ein reines Wave-Projekt.
Dieses Alleinstellungsmerkmal hat der Berliner Band um Mastermind Sven Rebentisch in Windeseile eine wachsende Fangemeinde beschert und sie zum Geheimtipp der Szene gemacht. Rebentisch’s Songs sind für viele Fans zwischen Tanzfläche und Terrasse im Mondschein musikalischer Begleiter in allen Lebenslagen. 

Mittlerweile ist der komplette Backkatalog der Band vergriffen. Glücklich ist deshalb, wer die kunstvollen Klangreisen vergangener Veröffentlichungen im Plattenregal stehen hat. Glücklich wird aber auch der wartende Waver. 


weitere Informationen:

http://www.rebentisch-music.eu/
http://www.bestmusictalent.de/talentclub/show/1535.html

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Neuer Partner im Radionetzwerk: SKYLIUM-RADIO

Bestmusictalent Radio-Partner Radio SKYLIUM am Start : 

Die große Eröffnungsfeier im Radio.

Ab dem 7. September 2014 startet Deutschlands erstes Newcomer-Radio mit tollen Künstlern. Mit dabei unter anderem Hella Donna, Volver, Kuult …. sowie weitere Überraschungsgäste.

Alles Neue zur Eröffnungsfeier und wer noch dabei ist, erfahrt ihr auf unserer Facebook Seite.

Mit dem Slogan “Be different. ” hebt man sich von üblichen Formaten im Bereich Radio ab und stellt die Bands und Einzelkünstler/innen in den Vordergrund. Neben CD-Besprechungen, Interviews und einem 5-Punkte Bewertungsplan einer CD, versteht sich Skylium Radio als Bindeglied, Vermittlungspartner und gleichzeitig Förderportal für Newcomer. Slogan “Be different. ” hebt man sich von üblichen Formaten im Bereich Radio ab und stellt die Bands und Einzelkünstler/innen in den Vordergrund. Neben CD-Besprechungen, Interviews und einem 5-Punkte Bewertungsplan einer CD, versteht sich Skylium Radio als Bindeglied, Vermittlungspartner und gleichzeitig Förderportal für Newcomer.

https://www.facebook.com/SkyliumRadio?fref=ts

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