Bestmusictalent-Partner-TiPP: ERPAM – Versicherungen für Musiker

Sie sind Musiker, spielen allein im heimischen Keller, mit Freunden oder auch richtig professionell in einer Band? Dann sollten Sie kurz darüber nachdenken, was passiert wenn Ihnen die Lieblingsgitarre direkt aus dem Auto gestohlen wird oder Sie stolpern und der Geigenkasten mitsamt Inhalt auf den Boden kracht….

…mit diesen oder auch anderen Fragen haben sich fast schon alle Musiker einmal beschäftigt, wenn es darum geht, ob man sich für extra Geld noch eine eigene Instrumentenversicherung leisten sollte. Christian Raith, Geschäftsführer und Inhaber der Eberhard, Raith & Partner GmbH – erpam beschäftigt sich mit seinem Team täglich mit solchen Fragen.

Warum sollte ich noch extra eine Versicherung abschließen, ich habe doch eine Hausratversicherung die das abdeckt?
Ein kleiner Anteil an Wahrheit ist da mit dabei. Natürlich sind Musikinstrumente im Rahmen einer Hausratversicherung mit abgedeckt. ABER, hier gelten nur die klassischen Gefahren wie Feuer, Einbruchdiebstahl, Sturm und Hagel mitversichert. Aber noch schlimmer ist, das gilt nur am Versicherungsort, welcher im Normalfall die Wohnung oder das Haus ist.

Wie sieht es dann bei anderen Schäden aus? Oder bei Gigs bzw. im Proberaum?
Genau das ist das Problem. Die Gefahr, daß mein Instrument daheim einen Sturmschaden erleidet ist sehr gering. Viel wichtiger ist es doch, daß man auch im Proberaum, auf der Bühne oder während des Transportes versichert ist. Aber nicht nur die Location ist wichtig, auch die versicherten Bereiche sind ausschlaggebend. So sind im Rahmen der Elektronikversicherung auch noch weiterreichende Gefahren wie Überspannung, Sturz, Bruch, einfacher Diebstahl, Unterschlagung und und und versichert. Hierfür gibt es spezielle Musikinstrumentenversicherungen am Markt.

Was ist in der Instrumentenversicherung dann alles abgedeckt?
Besser wäre es zu fragen was dann nicht mitversichert gilt, denn die Musikinstrumentenversicherung ist eine All-Gefahren-Deckung. Das heißt, daß erst einmal alles mitversichert ist, was nicht ausgeschlossen ist. Beispiele sind die Mitversicherung im Auto, wenn das Mikro von der Bühne geklaut wird oder im Proberaum eingebrochen wird. Die Ausschlüsse sind eigentlich sehr kurz gefaßt, nämlich die „vorhersehbaren Schäden“.

Was versteht man darunter?
Wenn man im Vorfeld weiß, daß sich der Schaden ereignen wird, dann ist das vorhersehbar. Ein Beispiel, es regnet und man stellt sein Keyboard ungeschützt auf die Open Air Bühne. Dann weiß man, daß das Keybord einen Schaden erleiden wird. Aber auch wenn man beim Gig die Gitarre gegen den Lautsprecher schlägt weiß man, daß diese zu Bruch gehen wird. Solche und andere vorhersehbare Schäden kann natürlich kein Versicherer tragen.

Was kostet es in etwa meine Instrumente zu versichern?
Das liegt an dem Neuwert der Instrumente. Man kann mit einem Prämiensatz zwischen 1 und 2% am Markt rechnen. Es gibt noch verschiedene Mindestprämien der Anbieter. Bei uns liegen die Prämien bei 1% und einem Mindestbeitrag von 50 Euro. Aber das soll auch keine Werbeveranstaltung werden.

Auf was sollte man achten? Unterscheiden sich die Marktteilnehmer in ihren Angeboten und Bedingungen?
Der Teufel steckt auch hier natürlich im Detail. Immer noch gibt es Anbieter, welche einen Ausschluß zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh im mobilen Einsatz haben. Das ist natürlich völliger Blödsinn für Musiker. Genau dann sind doch alle unterwegs. Aber auch andere Bereiche wie Geltungsbereich, Selbstbehalt, Neu- oder Zeitwertentschädigung, Versicherungsschutz im Auto oder auf Reisen sind Punkte die sich massiv unterscheiden können. Daher muß man schon etwas aufpassen was der Herr Kaiser einem verspricht. Entscheidend ist immer, was dann tatsächlich im Kleingedruckten steht. Unsere jahrzehntelange Zusammenarbeit mit euch und diversen Verbänden der Branche, aber auch die Erfahrungen von über 25 Jahren haben natürlich dazu beigetragen, daß unsere Bedingungen schon sehr umfangreich sind. Natürlich haben wir da auch einen Anspruch an uns selbst, immer wieder daran zu feilen und zu verbessern.

Wie sieht es denn eigentlich mit Instrumenten aus, welche schon älter sind, bzw. die auch Wertsteigerungen erfahren?
Wie gesagt, wir sprechen von einer Neuwertversicherung. Das heißt, der Musiker gibt den Neuwert an und erhält im Schadenfall dann auch den Neuwert seines Instrumentes, egal wie alt das Gerät ist. Bei Liebhaberstücken oder bei Wertsteigerungen muß der Kunde den Wert seiner Instrumente immer wieder anpassen. So haben wir einige Kunden, die uns einmal im Jahr die neusten Werte angeben und wir dann die Versicherungen anpassen. So besteht immer der richtige Versicherungsschutz. Das ist eigentlich ganz easy. Kurze Mail und schon kann das Equipment angepaßt werden. Egal ob sich einzelne Werte erhöhen oder auch neue Geräte hinzukommen.

Wie man sieht, muß das Thema Versicherungen gar nicht immer undurchsichtig und teuer sein. Ehrlich gesagt sind wir selbst ein wenig überrascht, wie einfach sich das alles anhört. Wichtig ist einfach, daß man offen mit seinem Versicherungsmakler oder – Vertreter spricht und sich bestätigen läßt, daß die einzelnen Punkte auch versichert sind. Wie Christian schon angesprochen hat, gibt es am Markt den einen oder anderen Anbieter, aber ein vergleichen lohnt sich.

Weitere Informationen:      www.erpam.com

 

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